Auf Meckerziege hatte wir ja bereits einmal einen Beitrag zu den nervigen Wurfsendungen und Türklinkenputzern von den Zeugen Jehovas. Nun hat sich einer unserer Leser zu Wort gemeldet, der seine eher durchewachsenen Erfahrungen mit den Zeugen Jehovas schildern möchte.
Ich mag die Zeugen nicht. Aus mehreren Gründen.
Sie halten sich für die Besseren. Die Anderen, haben den Weg des Todes gewählt, weil sie nicht auf die innerliche Wahrheit der Bibel glauben.
Hier zeigt für mich schon ein kleiner Narzismus. Das hat mehr mit Eigenliebe, weniger mit Nächstenliebe zu tun.
Sie lesen, nein, sie forschen die Bibel. Und drucken ihre Werke. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, ihre frohe Botschaft jedem Menschen zu verkünden. Diese Menschen lesen nur die Bibel, und drucken Bibeltexte wie es ihnen grade passt. Die lesen keine anderen Bücher, lassen keine andere Sichtweise zu, leiten alles aus der Bibel ab. Und wie oft haben sie sich bei ihrem Harmagedon zeitlich geirrt.
Ich habe zwei Zeugen Jehowas kennen gelernt. Einen in der Psychiatrie. Er hat aus Eifersucht, seine Frau ermordet. Wegen seiner aufdringlichen Persönlichkeit, wurde er auf Abstand gehalten, was dazu führte, dass er dekompensierte, und sich als Jesus vorkam und anfing Dinge vorherzusagen. NUR ABER ERST HINTERHR, NACHDEM SIE PASSIERTEN.
Ich habe seine Selbstverständlichkeit erlebt, wie er alles rüberbrachte. Er ist bis heute noch in der Geschlossenen
Den Anderen lernte ich auf meiner derzeitigen Arbeit kennen. Er hat sich mir als Zeugen Jehowas offenbart und machte einen freundlichen und vernünftigen Eindruck. Wir redeten auch, ohne uns gegenseitig aufzudrängen über seinen Glauben. Ich merkte Widersrpüche.
Auch hier merkte ich bei ihm diese Selbstverständlichkeit, als er Bibeltexte deutete.
Nun, ich kam auf die Blutfrage. Ich fragte, ob er eine Bluttransfusion bei seinem Kind zulassen würde, wenn es dem Kind das LEBEN retten würde. Er sagte nein! Ich verstand, dass es keine Gefühllosigkeit war. ABER!!!!!!!! Ich fragte weiter: Gott hat doch gesagt, was auch in der Bibel steht, Du sollst das LEBEN erhalten die Schöpfung Gottes.
Da kam er ins stocken. Ja wirklich. Ich habe ihn keinesfalls gedrängt, ich habe ihm Zeit gelassen eine Antwort drauf zu finden. Aber ich möchte eine Antwort haben.
Jetzt zu was ganz Wichtigem. Da jetzt die Zeugen Jehovas eine Religion ist, also eine anerkannte Körperschaft, müssen sie die Gesetze Deutschland achten, auch Rechte Dritter. Wenn die also eine Entscheidung für ihre Kinder treffen, die sie gar töten könnte, würden sie gegen Rechte Dritter verstoßen. Das gibt KNAST, oder??
Ich habe den Eindruck, dass die Demut mehr ein Mittel zum Zweck entwickelt worden ist, das daraus resultiert, dass einige Wenige sich Vielen durchsetzen müssen.
Der Glaube der Zeugen Jehowas hat was utopisches an sich. Sie möchten das Paradies auf ERDEN haben, da rein kommen. Aber wenn sie Aufgrund abgelehnter Bluttransfusionen sterben, wie kann so ein Glaube jemanden in ein Paradies bringen, als eher im Grab. Fazit: Nicht jeder Gläubige darf ins Paradies!!!!!!! Wenn er erkrankt. Da bekommt Hiob Gesellschaft!!!!
Das Ganze, was als innerliche Wahrheit deklariert wird, ist wahrhaftig von Vorne herein unlogisch, und weil ja alle nur dieses eine Buch lesen, werden sie selber von der Wahrheit geblendet.
Das wollen sie allen Menschen ans Herz legen.
Ich habe auch eine schlechte Erfahrung gemacht, was mich aber nicht gehässig gemacht hat. Ich habe von meinem Kollegen schon die Rute der Züchtigung gespürt. Ich habe nämlich in Persönlich was ins Lächerliche gezogen, hab es eher freundschaftlich gemeint, hab was gelacht dabei. Eine Stunde später, als ich am Computer saß und was las, kam er von hinten und im Vorbeigehen, schlug er mich mit eine zusammengerollten Blatt am Ohr. Ich war erschrocken, was sauer. Aber gut. Ist egal. Er hat es kein zweites Mal gemacht, weil ich mit ihm drüber geredet hab.
Die Zeugen Jehowa nehmen es mit der Liebe, ihre Anerkennung von der Menschheit sehr ernst und sind trotz dass sie demütig erscheinen, sehr empfindlich sind, gegenüber Necken.
Alles in Einem kann ich von so einem kindlichen Glauben abraten. Er ist nur dazu da, protagonistisch zu werden, wie etwa die Juden, die eine Mammutaufgabe bewältigen müssen/wollen. Um ein Ziel zu erreichen, was wenigen zu Teil werden soll. Das Ziel ist das gleiche, nur die Wege verschieden.
Die Realität kann furchtbar sein und schmerzen. Aber da müssen alle durch irgendwie. Daher kann Glaube Trost spenden, Liebe geben. Man kann niemals alle Menschen vereinen. Jeder hat seinen eigenen Weg, sein eigenes Schicksal.
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Kommentare (3)
Sehr zu loben, dass sie "nicht gehässig" eingestellt sind.
Hat man mit einem gerollten Blatt Papier ernsthaft vor jmd. weh zu tun? Könnte er das nicht ebenfalls im Scherz getan haben? Vielleicht gar ohne Zush., nur einen kleinen Schreck einjagen, wie man das oft macht im Vorbeigehen, gar freundschaftlich?
Bitte bedenken Sie, dass eine gewisse "Empfindlichkeit" automatisch einstellt, verursacht durch die häufige Ausgrenzung vonseiten anderer Menschen.
Hoffe ich kann Ihnen die "Blut-Frage" beantworten:
1. Schon in den 70ern wurden Studien durchgeführt: Herzkranzgefäß-OPs ohne Blut. Ergebnis: Keine wesentlich erhöhten Risiken.
2. Zitat eines Mediziners (verzeihen Sie, dass ich den Namen nicht behalten hab): "Die Frage Blut oder Sterben stellt sich sooo selten, dass sie nicht im Mittelpunkt der Diskussion stehen darf."
3. Bisher gab es im Deutschland noch keinen Todesfall direkt infolge verweigerter Bluttransfusionen, teils wurden von den Medien Fälle herangezogen, in denen Blutungen einfach nicht gestillt werden konnten. Da hätte noch so viel Blut nicht geholfen.
4. Leider sind derlei Infos in unserem Land noch sehr stiefmütterlich behandelt.
Von Nachfrager | 22.07.08 10:37
Die nerven! und mir kommt vor, es werden immer mehr o.O
Aber was kann man da schon gegen machen!? :/
Ich denke man könnte sich eine Fußmatte pastel wo "hail Satan" druff steht *gg* loooool
da werden die zeugen einen gaaanz big bogen ums heusel machen!!! xD
Von Bin auch kein Fan von den "Zeugen" xD | 21.10.08 20:43
Als ich ein Kind war, bin ich Mitglied der Jehovas Zeugen gewesen. Ich war dumm und jung. Nach drei Jahren kuendigte ich, nachdem die Welt nicht am vorhergesagten 4./5. Oktober 1975 endete. Drei verlorene Jahren bei den Zeugen bereue ich noch heute.
Aber trotzdem bin ich froh, dass ich Christ bin. Ich liebe Gott, Jesus, die Bibel und Gottes Volk, die Kirche.
Von John Dietrich | 5.12.08 6:21