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Papst Benedikt XVI. zu Besuch in München - Sechs Tage Wahnsinn in Reinform

So, jetzt ist endlich der Joseph Ratzinger a.k.a. Benedikt XVI. in München angekommen. Nach Monaten der Vorbereitung und folgender medialer Beschallung ist der Pontifex mal wieder in der Heimat. Alle sind am Jubeln und vergessen mal wieder vollends, welcher Mist dabei fabriziert wird, nur weil der alte Mann hier seinen Arsch vorbeischiebt und sich hier als Popstar feiern lässt...

Eine kurze Auswahl des gelebten Wahnsinns:

1) Kosten für die öffentliche Hand (= eure Steuergelder!) in Höhe von ca. 50 Mio. Euro! Was für eine Verschwendung! Getragen wird das natürlich von ALLEN Steuerzahlern, nicht nur den Damen und Herren Katholiken. Wie wärs mal mit einer höheren Kirchensteuer, um die Kosten für Sicherheit & Co. gerecht aufzuteilen? Ne, niemals, immer schön solidarisch bleiben... zum Kotzen! Kein Wunder, dass so die Schuldenlast des Staates immer größer wird.

2) Hier in München werden sämtliche U-/S-Bahnhöfe gesperrt, die auf der Route liegen, auf dem das Papa-Mobil vorbeikommt. Und natürlich alles, was wohl in einem 10km-Umkreis liegt

3) Darüber hinaus ist die gesamte Leopold-/Ludwigstraße dicht (für Auswärtige: das ist eine nicht ganz unbedeutende Straße nördlich des Münchner Zentrums) und seit Tagen kein Parken mehr erlaubt

usw.

So legt man mit diesem Affenzirkus die Stadt schön lahm und am Ende ist die Welt kein Stück besser. Naja, vielleicht haben wir ja Glück und Mr. Benedikt verschluckt sich bei seiner abendlichen Fressorgie an einem feinen Stück Gammelfleisch. Dann wär der Spuk endlich wieder vorbei.

Kommentare (5)

Inhaltlich stimme ich dir zu, doch der Ton ist hier nicht ganz angebracht... da müssen wir noch ein paar Richtlinien erarbeiten.

Andererseits wollen wir ja auch polarisieren...

i bin der beste

fehlt nur noch der erste comment

Ich war da. Und es hat mir nicht gefallen. Kilometer lange Märsche, Durst, ein paar fromme Samariter haben alte Limo aus WM-Beständen verschenkt, man hat NICHTS aber auch gar nichts gesehen und weil son paar Vollidioten auf der Strasse rumgstanden sin, konnte man noch nich mal das Papamobil sehen. Und genau das hat mich so enttäuscht, dass ich mich wieder lieber dem Heidentum zugewand hab.

Mir ist es recht, wenn 50 Millionen € Steuergelder für eine Papst-Session ausgegeben werden. Auf jeden Fall ist mir das Lieber als Steuergeld für den Bau einer Moschee zu verschwenden. Die braucht hier nun wirklich keiner!

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Zusammenfassung

Papst Benedikt XVI. zu Besuch in München - 6 Tage voller Wahnsinn

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