Das Bundesverfassungsgericht hat gesprochen: Rauchverbote in kleinen Kneipen, so wie sie in einigen Bundesländern verabschiedet wurden, sind vergassungswidrig. Raucher und Wirte freuen sich, doch ob das ein nachhaltiger Erfolg ist, darf bezweifelt werden. Wohl eher wird es ein Pyrrhussieg sein, denn die nächste Schlacht ist damit schon vorprogrammiert.
Die Nichtraucher-Lobby wird alsbald mit der nächsten Initiative starten, den Irrsinn Rauchen zu stoppen. Irgendwann wird dann dann der Gesetzgeber zu der Einsicht kommen, dass ein komplettes Rauchverbot in allen öffentlichen Gebäuden angebracht ist. So wie es schließlich auch in unzähligen anderen Ländern gehandhabt wird. Ob Kneipe, Bar, Diskothek, Behörde oder was auch immer ... der Glimmstengel bleibt dort aus. Wenn nicht gerade Wahlkampf ist, dürfte das locker durchsetzbar sein.
Da Rauchverbote nachweislich für den Rückgang von Krankheiten wie Lungenkrebs oder Herzinfarkten sorgen, kann ein solche flächendeckendes Rauchverbot nur positiv sein. Für die Gesundheit aller Beteiligten genauso wie für das Gesundheitssystem. Dann werden die rund 15% Krankenkassenbeitrag vom Gehalt wenigstens sinnvoll genutzt und nicht in die Menschen gesteckt, die sich durch ihre Nikotinsucht selber zu Grunde richten.
Also liebe Politiker. Macht mal was Sinnvolles, wenn ihr aus eurer Sommerpause zurückkommt.
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