Ich habe ein großes Problem mit meinem Nachbarn über mir!
Erst letztes Jahr habe ich mich bei der Hausverwaltung über die sehr laute Musik an den Wochenenden beschwert! Diese war so laut, dass ich jedes Wort mitträllern konnte! Und dies war wirklich nicht mein Musikgeschmack! So weit so gut, der Nachbar wurde angeschrieben und die Lautstärke wurde gemindert.
Seit einem halben Jahr hat sich der gute Herr aber was neues einfallen lassen, um mich mürbe zu machen! Zu erwähnen ist, dass er dort mit seiner Familie, bestehend aus einer sehr eingeschüchterten Frau, einer ca. 5-jährigen Tochter, einem Kleinkind und einem Familienhund wohnt.
Jedes Wochenende, pünktlich um 09:00 Uhr steht die Kleine auf und trampelt durch die Wohnung, dass meine Glastüren wackeln (das ist wirklich nicht übertrieben). Dies findet dann bis ca. 10:30 Uhr statt. Dann habe ich für ca. 3-4 Stunden Ruhe. Gegen 14:00 Uhr fährt man dann Rollerblades und Herr Nachbar meint dann, auf dem Fußboden hämmern zu müssen (vor allen Dingen sonntags).
Beschwert sich jemand, geht das Gebrülle los. Er ist als sehr aggressiv einzustufen. Gegen 17:00 Uhr ist dann erstmal wieder Ruhe...bis gegen 19:00 Uhr. Dann stampft das Familienoberhaupt durch die Wohnung, dass man meinen könnte, er wiege 200 kg!
Das Mädchen geht dann zwischen 21:00 und 21:30 Uhr zu Bett.
Herr Nachbar kommt freitags bzw. samstags immer gegen 01:30 Uhr nach Hause und lässt Dinge auf den Boden fallen, so dass ich dann auch wach werde. Jetzt hatte ich 2 Wochen Urlaub und was soll ich sagen....es ist nicht nur am Wochenende so! Der Urlaub sollte eigentlich meiner Erholung dienen...war wohl nichts!
Ich kann wirklich die Uhr stellen...und bin sehr angespannt, wenn die Uhrzeiten näher rücken! Ich habe bereits mehrfach unserem Hausmeister Bescheid gegeben. Das Problem ist nur, dass ich momentan alleinstehend bin und keinen Zeugen habe!
Also werde ich wohl auf das Angebot des Hausmeisters eingehen und ihm eine Tasse Kaffee spendieren, damit er sich diese tagtägliche Lärmbelästigung selber anhören kann. Ich selbst traue mich nicht, dort hochzugehen, da ich Angst habe! Wie gesagt, der Herr ist nicht gerade als freundlich einzustufen.
Am meisten ärgert mich jedoch, dass er sich sehr sicher fühlt, da er ja eine Familie hat und ich nur alleinstehend bin. Laut unserem Hausmeister meinte er wohl, er hätte hier ja sowieso nur Rechte und könne machen, was er wolle! Klopfe ich mal unter die Decke, klopft er zurück und beschimpft mich mit „Ruhe du Schlampe"!
Dies war erst letzten Samstag so. Die Quittung habe ich dann Sonntag bekommen.
Da hatte ich überhaupt keine Ruhe: Getrampel, Gehämmere, Geschreie. Ich bin dann für ca. 4 Stunden zu meinen Eltern geflüchtet, die im Nebenhaus wohnen, damit ich mal "runterkomme".
So, das war es erstmal. Nächste Woche darf ich endlich wieder um 05:30 Uhr meine Wohnung verlassen, um zu arbeiten...traurig oder?!
Vielleicht kann mir ja jemand einen Tipp geben, da ich befürchte, dass ich da wirklich schlechte Karten habe, da er eine Familie hat und dies vielleicht unter Kinderlärm verbucht wird!
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Kommentare (8)
Ich bin gerade wieder zurück von den Nachbarn über mir, die ihren Fernseher so laut hatten, das ich alles verstand.
Das war jetzt nicht das erste Mal, dass ich oben war. Sehr oft gibt es laute Musik mit aufgedrehten Bässen. Es nützt mir nur wenig, dass sie dann leise machen, wenn ich mich beschwere.
Gibt es eigentlich eine Selbsthilfe-Gruppe gegen Nachbarschaftslärm? Hab lange danach gegoogelt aber nichts gefunden.
Von stefi | 16.07.11 22:50
Hallo,
kenne das Thema zur Genüge...
Ich frage mich auch, wie man sich sich dermaßen rücksichtslos verhalten kann......!?
Eine Selbsthilfegruppe wäre nicht schlecht. Mir ist aber auch nichts bekannt.
Von Lärmgeschdigt... | 6.08.11 3:42
Hallo,
mir geht es ähnlich. Ich wohne in einer sehr hellhörigen Wohung und bin echt am Ende meiner Kräfte. Ich lebe auch alleine und kenne das Problem mit den Zeugen. Nun zur Familie über mir: Vater geht arbeiten und die Mutter ist mit dem Kind am Tage alleine. Erstmal völlig normal. Das Kind (ca. 2-3 Jahre alt) wacht morgens spätestens um 6 Uhr auf und rennt lautstark durch die Wohung. Die Mutter wacht auf und irgendwie steht diese Frau die ganzen Tag unter Strom. Sie muss ohne zu übertreiben von etwa von 8 Uhr bis mind. 22 Uhr jeden Tag! wie wild in der Bude herumrennen bzw. trampeln. Das heißt das Kind UND die Mutter sind stundenlang am lautstarken hin und her laufen (wollte schon die kilometer pro Tag berechnen ;-). Dann kommt noch der Vater der einem dann auch noch bis 24 Uhr den Rest gibt. Der Typ ist bei allem was er macht extrem laut (laufen, reden, Türen schließen, Schränke schließen, auf Toilette gehen). Das heißt ich habe rund 16 Stunden jeden Tag Dauerlärm (Sonntag Abend am schlimmsten). Das geht vom Dauertrampeln zum beinahe tägl. Schränkerücken bis hin zum Werfen eines schweren Gegenstandes auf den Boden was durchschnittl. 1x pro Minute!!!!!!! passiert. Außerdem wird im Bad geklopft und ständig der Wasserhahn an und aus gemacht, wenn ich im Bad bin (sehr lautes Wasserrauschen beim öffnen des Wasserhahns). Ich bin dann mal morgens um 3Uhr ins Bad gegangen und wollte wissen ob das nicht einfach nur zufall war. Nein es war wieder so, dass irgendjemand wach wurde und mir klarmachte das er unter oder über mir wäre und lauschte. Dann wunderte ich mich wie die das wissen können, das ich im Bad bin. Ganz einfach: Alle Türrahmen im Haus sind nicht von der Wand entkoppelt - somit hört man wenn ich die Tür schließe bzw. öffne. Also an sich hört man in dieser Wohnung ständig ein Puff, Peng, Pock im Minutentakt mit einer Dauer von etwa 16 Stunden. Habe mir schon wunderbare sachen ausgedacht denen zu zeigen wie laut das ist. Seit dem ist zum Glück wenigstens um 22 Uhr Ruhe.
Ich bin trotz der zwei Stunden weniger Lärm echt fertig mit denen und weiß noch nichteinmal ob es überhaupt nur die sind. Ich will so schnell wie möglich hier raus. Hab schonmal solche Nachbarn gehabt und bin deswegen umgezogen - hat nur nicht viel gebracht. Also was ich dir raten kann: Zieh aus! Mietminderung hilft nur deinem Geldbeutel aber nicht Deiner Gesundheit. Man kann nicht erwarten das es in einem Mehrparteienhaus immer ruhig ist, aber alles braucht man sich nicht gefallen zu lassen. Ich habe eigentlich immer nur Respekt vor Familien mit Kindern gehabt, weil das alles auch nicht immer so einfach ist.
Ach ja! Ein kleiner Tipp: Manchmal hilft es auch die Leute nicht zu beachten und wenn das nicht geht, sie mit ihren eigenen Waffen zu schlagen - auch wenn ein anderer Nachbar sich davon belästigt fühlt. Wenn er meint er müsse Sonntags Hämmern dann suchst Du dir ein Tag aus an dem Du zw. 5:00 und 5:30 Uhr morgens ihn aus dem schlaf hämmerst. Wenn das einmal passiert wird er ganz klar erkennen das auch andere laut sein können. Und keine Angst vor anderen - solang das nicht jeden Tag passiert brauchst Du dir da keine gedanken machen.
Grüße Peter
Von Peter | 17.10.11 18:39
Hallo,
ich bin mal wieder auf der Suche nach Tipps, wie man sich gegen solche Nachbarn zur Wehr setzen kann, hier gelandet. Traurig, dass so viele Leute ähnliche Probleme mit ihren Nachbarn haben! Mein Verlobter und ich sind vor zwei Jahren in unsere Traumwohnung gezogen - mitten in einem wunderhübschen Ort, uriges Fachwerkhaus, viel Platz, traumhaftes Bad (mir ganz wichtig ^^)... nur leider, leider haben wir ziemlich schnell festgestellt, dass wir mit dieser Wohnung einen ziemlichen Griff ins Klo gemacht haben. Über uns wohnt eine sehr merkwürdige Familie: Sie, ein kleines Dummerchen mit zwei gestörten Kindern (ich habe wirklich nichts gegen Kinder, im Gegenteil, aber diese sind wirklich extrem schlimm) und dem dritten Baby unterwegs, rennt den ganzen Tag durch die Wohnung, ungelogen: stundenlang trampelt sie von einem Zimmer ins andere, ihre Kinder veranstalten ebenfalls Dauerlauf, und das wirklich von morgens bis abends. Dazu werden sämtliche Türen und Fensterläden geknallt, Möbel gerückt und ständig schwere Dinge auf den Holzboden fallen gelassen. Ihr Mann ist zwar nur am Wochenende da, aber dafür trampelt er auch zehn Mal so laut wie die alle zusammen, so dass man hier in der Wohnung permanent spürt, wie Möbel und Wände wackeln. Pausenlos. Ich frage mich wirklich, warum man eigentlich den ganzen Tag ununterbrochen durch die Wohnung trampeln muss? Wir haben einen sehr schönen Innenhof, warum wird da nicht gespielt und getobt? Gegen Kindergeschrei im Hof hat kein Mensch was einzuwenden. Nein, aber statt dessen wird fröhlich durch die Wohnung getobt. Wir haben es den Nachbarn zwei Mal freundlich zu erklären versucht, als Antwort gab es nur ein dämliches Grinsen, "ist nun mal ein Holzboden" und "wir haben das ja früher auch gehört" (die wohnten früher in unserer jetzigen Wohnung und sind einen Stock höher gezogen, angeblich, weil die Wohnung besser geschnitten ist). Gut, wenigstens wurde dann ca. 2 Wochen lang weniger laut auf den Fersen gegangen. Danach ging es allerdings munter weiter. Gäste, die das zu hören bekommen, schütteln nur den Kopf und bestätigen, wie unzumutbar es ist, unter solch rücksichtslosen Menschen zu leben. In einer letzten Verzweiflungstat habe ich meine Vermieterin darüber informiert, der auch die Wohnung der Trampler gehört. Sie war auch so nett und hat mit denen gesprochen, woraufhin es wieder geschätze 2 Wochen lang relativ ruhig war. Wie gesagt, dass die Kinder ab und zu mal rennen oder was runterfällt, dagegen kann man nichts sagen, aber es wird von morgens bis abends gerannt, getobt, gesprungen... ein weiteres Telefonat mit unserer Vermieterin hat auch nichts gebracht (blahblah, altes Haus, da muss man halt damit leben etc.), außer der latenten Hoffnung, dass die in absehbarer Zeit ausziehen, da die Wohnung für fünf Personen viel zu klein ist. Ein Hoffnungsschimmer... Allerdings steht noch in Frage, wann dieser Auszug statt findet und ob ich diesen Lärm bis dahin ertragen kann. Ich bin zurzeit länger krankgeschrieben wegen nervlicher Ursachen, die nicht zuletzt aufgrund unserer Nachbarn aufgetreten sind. Manchmal bin ich so wutentbrannt, dass ich am liebsten hoch gehen und ein bisschen brüllen möchte, aber das trau ich mich dann doch nicht. Mich ärgert es so maßlos, wie Menschen so rücksichtslos sein können. Klar, es ist ein altes Haus, aber auch auf einem Holzboden kann man sich leise fortbewegen. Wir gehen ja auch nicht auf den Fersen, bzw. rennen den ganzen Tag durch die Wohnung. Die Kinder sogar bis tief in die Nacht. Am liebsten würde ich sofort umziehen, aber wir wollen aus unserem Ort nicht weg und eigentlich täte es mir auch sehr weh, die schöne Wohnung aufzugeben. Jetzt kommt es wohl nur noch darauf an, wer den längeren Atem hat :(
Herzliche, mitfühlende Grüße an meine Leidensgenossen..
Claudia
Von Claudia | 7.11.11 15:20
Hallo,
ich bin auch nervlich am Ende.Dachte echt nicht,das es doch recht viele Leute gibt,die so ein Problem haben.
Meine nervenden Nachbarn über mir laufen mit Strassenschuhen durch die Bude.Hackenschuhe klingen richtig übel.Möbel werden gescharrt und Dinge fallen ständig runter.Er denkt,er sei der König und faltet seine Lebensgefährtin verbal zusammen.Es folgt ein Geschreie und gestampfe.Ich war in einem Jahr 7 mal oben und bat höflich um Rücksicht.jedes mal nur Sie an der Tür.Der "König" ist sich wohl zu fein.Eine Tochter haben die auch,hin und wieder weint sie,weil er meint sie zusammenschreien zu müssen.Gegen Kinder hab ich absolut nix,hab auch nen Sohn (10 Monate).Aber als ich wieder in meiner Wohnung war,folgte ein mit Wucht verusachter Knall,durch springen in der Wohnung und das gleich mehrmals.Ich beschwerte mich beim Vermieter,der meinte,das ich das dulden müsse,weil Kinder nun mal nicht immer leise sind.Ich dachte nur "hääää?".Mit dem Kind hatte das doch garnichts zu tun.Ich werde nächstes Jahr umziehen wegen dieser Sache,weil ich keine Lust habe,wegen kaputter Nerven in Behandlung gehen zu müssen.Traurig,das man förmlich vertrieben wird.
in diesem Sinne,
mfg.
Von Michael | 14.12.11 14:42
Guten Tag. Das kommt mir bekannt vor. Ich bin vor 2 Jahre in eine grosszügige Wohnung in Effi gezogen. Die Verwaltung hat mir versichert die Wohnung sei Leise bei der Besichtigung. Jedoch treiben mir meine Nachbarn zum Wahnsinn. Jeden Tag werden Möbel hin und her verschogen, gern auch um um 2 Uhr morgens. Ihre 3 Kinder sind immer zu Hause auch im Sommer und dürfen da gern mit Bälle spielen oder sachen am Boden schmeissen. Da es ne alte Wohnung ist hört man leider alles. Ausschlafen ist völlig unmöglich oder mal nen Film in ruge schauen. Ich finde es sollte Gesetze für Vermiter geben, dass die Wohnung so gebaucht werdne müssen, dass man sowas nicht ertragen muss.
Gruss
Elisa
Von EO | 29.12.11 20:57
kann mich jemand kontaktieren? wäre lieb
Von Tweety | 1.02.12 1:31
Ich habe genau so ein Problem, über mir wohnt ein Junger Kerl, der keine Arbeit hat, und die Nacht zum Tage macht. Er ist äußerst aggressiv und saß auch schon hinter Gittern deshalb... meine Frage ist, wenn ich nun die Miete minder, wer trägt die Kosten dann weiter? Muss der Mieter über mir die Differenz tragen, oder seine Vermieter? Weiß das jemand?
Danke Euch
Von Tweety | 1.02.12 1:37