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Lärmbelästigung durch Nachbarn: Ein Leser berichtet vom Nachbarschaftslärm

Ich wohne seit September 2009 in einer eigentlich sehr schönen Dachgeschosswohnung in der Nähe meiner Arbeit, die ich nur sehr ungern wieder aufgeben würde. Allerdings treiben mich meine "Untermieter" langsam echt in den Wahnsinn.

Mein Hauptproblem: Die Nachbarn (vor allem das Mädel) unter mir neigen dazu, recht regelmäßig in unterschiedlichen Lautstärken Musik zu hören, von der vor allen ein sehr penetranter Bass bei mir ankommt. Teils höre ich nur ein leises, aber dennoch hörbares Bummen (die Gutsten stehen zu meinem Leidwesen auf Techno-bummbumm-mzmz), das sich über Stunden hinziehen kann, zwischendurch werden Lieder aber auch extrem laut angespielt oder mehrere hintereinander laut aufgedreht.

Besagtes Mädel ist zudem noch etwas korpulenter, was dazu führt, dass sie nicht elfengleich durch die Wohnung gleitet sondern massiv trampelt. So laut, dass ich das Gefühl habe, dass sie über und nicht unter mir wohnt!!! Sie arbeitet Schicht und dementsprechend komme ich zu den unterschiedlichsten Zeiten in diesen Genuss!
Abgerundet wird das ganze von einem Kind (4-5 Jahre alt), das die Wohnung als seinen Spielplatz betrachtet, rennt und rumspringt und das zu Zeiten, zu denen es meiner Meinung nach längst ins Bett gehört (so gg. 21Uhr) und einer Waschmaschiene, deren Schleuderprogramm unter der Woche und vor 22 Uhr nicht zu funktionieren scheint und die zwar eine Etage tiefer, aber genau an meiner Schlafzimmerwand steht.
Das Getrampel und die Waschmaschine empfinde ich nicht so extrem störend, das es nie wirklich lange andauert, aber dieses monotone Techno-bummbumm zehrt mir langsam echt an den Nerven.

Ich habe bereits mehrfach das Gespräch mit den Nachbarn gesucht, versucht, einen Kompromiss zu finden, aber diese Menschen sind so extrem uneinsichtig, unkoorporativ und schon regelrecht rücksichtslos, dass es schier unglaublich ist.
Auf meine Bitte "Das ist etwas laut, könntest du evtl die Bässe ein bisschen runterdrehen, es ist schließlich schon spät / Sonntag / das geht jetzt schon über *ne Stunde so?" bekam ich Kommentare wie "Na und?", "Ich, bzw mein Kind will halt auch mal laut Musik hören!" "Sonst beschwert sich doch auch keiner!", "Du bist halt einfach zu spießig und empfindlich!", "Jedes mal kommst du gleich runtergeschissen!", "Na dann geh doch spazieren, wenn du Ruhe haben willst!", oder "Dann warte mal ab, wenn ich meinen Geburtstag feiere!" zu hören.

Ich hab mir natürlich auch schon Gedanken gemacht, ob ich das wirklich zu eng sehe und ich bin auch absolut unsicher, welchen Grad an Lärm ich tolerieren muss. Leider ist das Gesetz da etwas unaussagekräftig mit den Begriffen "zumutbar" und "nicht zumutbar"

Da mir das ganze inzwischen aber auch körperlich zusetzt, ich zunehmend gereizter und angespannter werde, es mir tatsächliche Bauchschmerzen bereitet und ich merke, wie ich mich verkrampfe, wenn ich die ersten Töne von unten höre oder nur daran denke, dass es abends wieder losgehen könnte, denke ich schon, dass sich etwas ändern muss - zumal das Recht in diesem Fall ja offensichtlich auf meiner Seite steht.

Das Schlimme ist, dass ich mich immer wieder bei Grübeleien darüber erwische, wie ich mich möglichst bösartig an diesen Menschen rächen kann. Das macht mir echt Angst, da sowas normalerweise absolut nicht meine Art ist und ich mich auch nicht auf dieses Niveau herablassen möchte.

Statt dessen zwinge ich mich jetzt zur Ruhe, führe brav ein "Lärmtagebuch" und werde mich demnächst einfach jedes Mal beim Ordnungsamt oder der Polizei beschweren und 1x monatlich eine Zusammenfassung an meinen Vermieter schicken. In den Mieterschutzbund bin ich auch eingetreten, und hoffe jetzt, dass irgendetwas davon fruchtet und mir eine dauerhafte Lösung beschert.

In dem Sinne einen kleinen Gruß an alle Leidgenossen :)

Kommentare (22)

Mein Beileid. Sowas kann einen wirklich in den Wahnsinn treiben.
Ich schlage mich mit ähnlichen Problemen rum. 2 nichtstuende Teenager, deren anwesende Freunde und ne fette Anlage. Diese funktioniert offenbar nur bei weit geöffneten Fenstern. Zudem noch Belästigungen durch wild entsorgten Müll etc. *Seufz* Besonders schön wird dann noch, wenn einen solche "Menschen" sofort anpöbeln, wenn man sie mal trifft...und nebenbei noch nette Lügen verbreiten.
Mein Rat: Irgendwo ein Stück Acker besorgen, es zum eigenen Staat erklären, und eine sehr hohe Hecke drum herum wachsen lasssen. ;-)

Rücksichtslose und von jeglicher Intelligenz unbelastete Randalos scheinen ein weit verbreitetes Übel zu sein! "Rücksichtnahme ist eine Zier - doch besser lebt sichs ohne ihr".
Da es nach meinen Erfahrungen überwiegend jüngere Leute sind, insbes. Studenten und ihre WG´s, scheint es wohl an deren frei- & großzügigen Erziehung (?) zu liegen. Ein junger Mensch braucht schließlich Raum und das Gefühl von Freiheit. Möglichst Tag & Nacht!

Selbstverständlich -
ob andere dabei in den Wahnsinn getrieben werden, weil sie morgens aufstehen müssen, um u. a. auch den Studi´s das Studieren mit ihrem erabeiteten Steuergeld zu ermöglichen - wen kratzt das!?
Ein kluger Mensch hat das Wort "Freiheit" so definiert: "Freiheit ist nicht das Auffüllen eines Eimers, sondern seine gezielte Entleerung".
Das habe ich mir zu Herzen genommen - und bei sich bietender Gelegenheit meine Freiheit gezielt beansprucht! Es brauchte 2 mal - und seitdem ist es ab 22.30h ruhig auf dem Balkon; die gruppendynamischen Studi-Events werden in die Wohnung verlagert. Und sollte doch mal wieder spät Halligalli angesagt sein, da reicht es aus, wenn eine Ladung Wasser erst mal prophylaktisch an deren Balkon vorbeisaust!
Probierts mal aus - sofern Euer Balkon nicht tiefer liegt!

Ich habe das Pech neben einem Altersheim zu Wohnen. Ich kann im Sommer nicht mehr auf meinen Balkon, weil dort der Fernseher auf maximale Lautstärke gestellt ist und ich das tolle Altersheimprogramm den ganzen Tag ertragen muß. Ich habe telefonisch darum gebeten, daß abzustellen, wurde dann nur dumm angemacht, warum mich das stört und dann wurde gesagt, da kann man nichts machen, aber soviel Anstand das Fenster zumachen haben die nicht. Es wurde noch schlimmer, jetzt ist eine drin die regelmäßig zu jeder Tages und Nachtzeit laut Schreit, weil sie verwirrt ist. Mir wurde empfohlen mich bei der Gemeinde zu beschweren, dort wurde gar nichts gemacht, Beschwerde beim Landratsamt, dann war am nächsten Tag mein Anrufbeantworter voll und ich bekam einen bitterbösen Brief, daß ich doch Verständnis für Alte und haben soll, aber für mich haben die kein Verständnis, ich darf mir das Geschrei mitten in der Nacht anhören und muß morgens auch früh raus und 8 Stunden in der Arbeit meine Leistung erbringen.

...auch ich habe das Pech egoistische Renter als Nachbarn zu haben. Es dröhnt von oben und etwas auch von unten, aber selbst kann ich denen nicht leise genug sein! Die unter mir sind noch einigermaße zu ertragen nur in der Kombination mit denen von oben ist es zum verrückt werden. Die wechseln sich so schön ab, das man schon die kranke Vorstellung entwickelt sie würden sich heimlich absprechen um mich rauszu ekeln. Der Vormieter hat es jedenfalls nur zwei Jahre ausgehalten und der davor wohl nur ein Jahr...dann kommt man schon auf komische Ideen.
Zurück zum Thema Wutrauslassen: Die über mir könnt ich mittlerweile an die Wand klatschen. Jeden Tag ab 15 Uhr (ich arbeite von zu Hause aus...leider nur mit Oropax möglich) dröhnt deren Fernseher bis in die Nacht hinein, durch meine ganze(!) Wohnung. Abends mal ein Buch lesen habe ich seit meinem Umzug nicht mehr machen können, man kann sich nicht konzentriern und mein ganzes Leben lang mit Oropax im Ohr rumzulaufen...nööööööö.
Selber Fernsehen geht nur eingeschränkt, man hört den von oben nämlich parallel im Hintergrund dröhnen...lenkt ständig vom eigenen Programm ab. Manchmal (um wenigstens etwas "Ruhe" zu haben) schalte ich die selbe Sendung ein wie die, dann ist es erträglicher, deren TV ist ja so laut, dass man erkennt was die gucken.
Hatte mich mal beschwert, dann kam ne Entschuldigung und es wurde mal paar Wochen leiser. Dann wurde es wieder lauter, wieder beschwert und die lieben Nachbarn wurden frech...behaupteten sogar sie wären das gar nicht. Klingelt man abend bei denen um sich zu beschweren ignorieren die einen!!!
Weiß echt nicht weiter, umziehen wie meine Nachbarn in meinem Alter von neben an (ziehen unter anderem wegen der tauben Rentner aus) kann ich mir überhaupt nicht leisten. Der Horror, hellhöriges Haus (1950er Baujah niieeee wieder) und noch laute Nachbarn dazu, das ist echt zum Ausrasten! Man kann sich nicht entspannen ist ständig genervt, schlafe schlecht, bin gestresst, könnt heulen vor Machtlosigkeit. Ich hasse diese Wohnung/dieses Haus und wünsche mir meine alte billigere Wohnung zurück! Bin einfach wütend! Tut gut hier zu schreiben!


Ihre Nachbarin von unten ist eine echte dumme Kuhh.

Mein Beileid!

Mein Rat: rächen Sie Sich, indem Sie auf dem Boden laut trampeln, wenn diese Zicke schläft. Verwandeln Sie enn ihr Leben in einen Alptraum!

Lassen Sie Sich bitte nicht runterkriegen!

Liebe Grüsse!

Hallo Motzki,

es gibt verschiedene Wege zu reagieren.
1.Hole Zeugen in Deine Wohnung
und lasse Sie einen Zeugenaussage nterschreiben.
(am besten nach 22:00h), dann greift das Lärmschutzgesetz, dieses nennt sich in NRW (LimSchG,Lärmimissionsschutzgesetz).
Darin steht: In der Zeit von 22:00h bis 06:00h ist alles zu unterlassen, was andere in der Nachtruhe stören könnte.

Strafen bis zu 5000 Euro werden angedroht.

2.) Einen Schiedsmann hinzuholen.
Kostet so ca. 10-50 Euro, je nach Aufwand.Den für Dich zuständigen Schiedsmann kannst Du beim Amtsgericht erfragen
oder auf der Internetseite Deines Amtsgerichts.

Meist sind die Nachbarn so Perplex, das sie einlenken.

Wenn nicht, kannst Du klagen
und hast mit Lärmprotokoll und den Zeugen sehr gute Chancen den Prozess zu gewinnen!

Gruß und viel Erfolg von einem
ebenfalls leidgeprüftem
Lärmopfer!

1 polizei, ordnungsamt
2 lärmprotokoll
3 mieterverein
4 abmanhung an vermieter
5 im gesetzlichen rahmen miete kürzen
6 fristlose kündigung wenn keine verbesserung eintritt
7 schadenersatzklage gegen vermieter
8 schmerzensgeldklage gegen verursacher

wir hatten leider genug erfahrung damit. weder vermieter noch lärmverursacher verstehen leise geflüsterte bitten, leider muss man mit dem fuß aushohlen und voller kraft in die kniescheibe treten.

...es ist nicht zu fassen, wie egoistisch manche menschen sind.

beim lesen von motzkis beitrag habe ich ungefähr bei jedem satzende genickt. er hat – bis auf die korpulente figur – meine nachbarin von oben en detail beschrieben. die kennt nur sich und ihre eigenen belange. alles andere ist ihr offensichtlich egal.

musik in unterschiedlichen lautstärken, stark basslastig, zu den unmöglichsten uhrzeiten (so wie jetzt gerade... seit 2.30 ist disco. mittlerweile ist es 3.50...). mehrfach habe ich fast schon devot darum gebeten, ob sie wohl nicht freundlicherweise die musik leiser machen kann. in der nacht von sonntag auf montag war das innerhalb 5 minuten möglich (die ich quasi als zugabe gewehrt habe). in der nacht von montag auf dienstag hieß es, ich sei pingelig. vorhin bekam ich die rückmeldung 'man ey, es ist freitag'. in der nacht von montag auf dienstag wurde die musik dann zwar auch gegen 1.00 leiser gestellt, lief allerdings auf endlosschleife – was nicht nur mit playlists sondern gerne auch mit einzelnen titeln praktiziert wird – durch, bis mein wecker um 8.00 klingelte. ein stetiges gewummer und leichte vibrationen.

ich kann mittlerweile nachvollziehen, dass schlafentzug eine der fürchterlichsten foltermethoden ist. meine laune ist im keller, meine nerven liegen blank.

da ich diese person zudem noch für hochgradig aggressiv halte – eine kratzen-, beißen-, spucken-frau – 'traue' ich mich nicht, die polizei zu rufen. ich traue ihr so ziemlich alles zu. sachbeschädigung als auch körperverletzung. das muss man sich mal vorstellen! ich habe regelrecht schiß vor ihr...

leider habe ich schon auseinandersetzungen mit ihrem (mittlerweile ex-) freund miterlebt, bei denen sachen aus dem fenster in den hof flogen und die sich scheinbar gegenseitig geprügelt haben. es hörte sich zeitweise an, als würden die sich umbringen.

und weil das mit der musik – die eigentlich grundsätzlich zwischen 22 und 7 uhr läuft – nicht reichen würde: sie hat auch noch zwei hunde. habe ich grundsätzlich nichts gegen – auch wenn laut mietvertrag keine tiere erlaubt sind. aber wenn frau nachbarin am wochenende party machen geht (...um sich ein näschen koks reinzuziehen oder den wodka flaschenweise zu leeren... – und das ist nicht polemisch sondern entspricht der realität) lässt sie ihre hunde selbstverständlich alleine in der wohnung, was denen offensichtlich nicht besonders gefällt. kann dann schonmal vorkommen, dass sie die ganze nacht jaulen... mal abgesehen davon, dass man die tatzen auf dem laminat klackern hört... und natürlich ihren bleischuhähnlichen gang.

ich bin kein foren-schreiber, stelle aber fest, dass es sehr gut tut, mal alles runterzuschreiben. gleichzeitig bin ich erschrocken darüber, WAS ich mir da alles gefallen lasse. ...und ich wohne bereits seit vier jahren in dieser wohnung. sie ist ca. 6 wochen nach mir eingezogen... anfangs waren wir sogar befreundet... nachdem sie sich immer wieder dinge von mir ausgeliehen hat, die ich erst nach wiederholtem fragen zurückbekommen habe – bis auf die drei villeroy & boch weingläser, die nie wieder gesehen wurden – hat die freundschaft (was diese verbindung im nachhinein betrachtet nicht war) einen bruch erlitten. sie ist mich – vor mehreren leuten, die bei einem anderen nachbarn zusammensaßen – verbal hart angegangen und hat mir vorgeworfen ich sei kindisch (weil ich meine weingläser zurückhaben wollte, zu deren verbleib sie nie stellung beziehen konnte...).

ich habe keine lust auf kampf und ausgefahrene krallen... ich möchte einfach nur was mir zusteht: nachtruhe von 22 bis 7 uhr.

nachdem ich in letzter zeit vermehrt darüber nachdenke, wie ich das problem löse (...und an dieser stelle muss ich schon ein bißchen darüber lachen, wie doof ich bin, dass ich das dermaßen lange mitmache...), werde ich ein gespräch mit meinem vermieter führen. das gespräch mit ihr muss ich wohl nicht mehr suchen. da gab es genug kontakt, genug sms' in denen ich förmlich um ruhe gebettelt habe.

ich habe auch darüber nachgedacht mir eine andere wohnung zu suchen, was einem weglaufen entspräche. mit so einer person möchte ich jedoch nicht auf engem raum leben. dass sie ausziehen MUSS, halte ich für eher unwahrscheinlich. allerdings weiß ich nicht, ob schon weitere beschwerden gegen sie eingingen. dass die polizei bereits wegen ruhestörung hier war, weiß ich. so sieht es am ende danach aus, dass ich dafür bezahlen muss, weil meine nachbarin mir auf die nerven fällt. und zwar bezahlen im doppelten sinne.

mittlerweile ist es 4.38. die musik läuft noch. sie läuft zwar etwas leiser, trotzdem wummert, vibriert und dröhnt es. um 8 uhr klingelt mein wecker... an schlaf ist im moment nicht zu denken.

mein mitgefühl und verständnis gilt allen leidgeplagten...

...es ist nicht zu fassen, wie egoistisch manche menschen sind.

beim lesen von motzkis beitrag habe ich ungefähr bei jedem satzende genickt. er hat – bis auf die korpulente figur – meine nachbarin von oben en detail beschrieben. die kennt nur sich und ihre eigenen belange. alles andere ist ihr offensichtlich egal.

musik in unterschiedlichen lautstärken, stark basslastig, zu den unmöglichsten uhrzeiten (so wie jetzt gerade... seit 2.30 ist disco. mittlerweile ist es 3.50...). mehrfach habe ich fast schon devot darum gebeten, ob sie wohl nicht freundlicherweise die musik leiser machen kann. in der nacht von sonntag auf montag war das innerhalb 5 minuten möglich (die ich quasi als zugabe gewehrt habe). in der nacht von montag auf dienstag hieß es, ich sei pingelig. vorhin bekam ich die rückmeldung 'man ey, es ist freitag'. in der nacht von montag auf dienstag wurde die musik dann zwar auch gegen 1.00 leiser gestellt, lief allerdings auf endlosschleife – was nicht nur mit playlists sondern gerne auch mit einzelnen titeln praktiziert wird – durch, bis mein wecker um 8.00 klingelte. ein stetiges gewummer und leichte vibrationen.

ich kann mittlerweile nachvollziehen, dass schlafentzug eine der fürchterlichsten foltermethoden ist. meine laune ist im keller, meine nerven liegen blank.

da ich diese person zudem noch für hochgradig aggressiv halte – eine kratzen-, beißen-, spucken-frau – 'traue' ich mich nicht, die polizei zu rufen. ich traue ihr so ziemlich alles zu. sachbeschädigung als auch körperverletzung. das muss man sich mal vorstellen! ich habe regelrecht schiß vor ihr...

leider habe ich schon auseinandersetzungen mit ihrem (mittlerweile ex-) freund miterlebt, bei denen sachen aus dem fenster in den hof flogen und die sich scheinbar gegenseitig geprügelt haben. es hörte sich zeitweise an, als würden die sich umbringen.

und weil das mit der musik – die eigentlich grundsätzlich zwischen 22 und 7 uhr läuft – nicht reichen würde: sie hat auch noch zwei hunde. habe ich grundsätzlich nichts gegen – auch wenn laut mietvertrag keine tiere erlaubt sind. aber wenn frau nachbarin am wochenende party machen geht (...um sich ein näschen koks reinzuziehen oder den wodka flaschenweise zu leeren... – und das ist nicht polemisch sondern entspricht der realität) lässt sie ihre hunde selbstverständlich alleine in der wohnung, was denen offensichtlich nicht besonders gefällt. kann dann schonmal vorkommen, dass sie die ganze nacht jaulen... mal abgesehen davon, dass man die tatzen auf dem laminat klackern hört... und natürlich ihren bleischuhähnlichen gang.

ich bin kein foren-schreiber, stelle aber fest, dass es sehr gut tut, mal alles runterzuschreiben. gleichzeitig bin ich erschrocken darüber, WAS ich mir da alles gefallen lasse. ...und ich wohne bereits seit vier jahren in dieser wohnung. sie ist ca. 6 wochen nach mir eingezogen... anfangs waren wir sogar befreundet... nachdem sie sich immer wieder dinge von mir ausgeliehen hat, die ich erst nach wiederholtem fragen zurückbekommen habe – bis auf die drei villeroy & boch weingläser, die nie wieder gesehen wurden – hat die freundschaft (was diese verbindung im nachhinein betrachtet nicht war) einen bruch erlitten. sie ist mich – vor mehreren leuten, die bei einem anderen nachbarn zusammensaßen – verbal hart angegangen und hat mir vorgeworfen ich sei kindisch (weil ich meine weingläser zurückhaben wollte, zu deren verbleib sie nie stellung beziehen konnte...).

ich habe keine lust auf kampf und ausgefahrene krallen... ich möchte einfach nur was mir zusteht: nachtruhe von 22 bis 7 uhr.

nachdem ich in letzter zeit vermehrt darüber nachdenke, wie ich das problem löse (...und an dieser stelle muss ich schon ein bißchen darüber lachen, wie doof ich bin, dass ich das dermaßen lange mitmache...), werde ich ein gespräch mit meinem vermieter führen. das gespräch mit ihr muss ich wohl nicht mehr suchen. da gab es genug kontakt, genug sms' in denen ich förmlich um ruhe gebettelt habe.

ich habe auch darüber nachgedacht mir eine andere wohnung zu suchen, was einem weglaufen entspräche. mit so einer person möchte ich jedoch nicht auf engem raum leben. dass sie ausziehen MUSS, halte ich für eher unwahrscheinlich. allerdings weiß ich nicht, ob schon weitere beschwerden gegen sie eingingen. dass die polizei bereits wegen ruhestörung hier war, weiß ich. so sieht es am ende danach aus, dass ich dafür bezahlen muss, weil meine nachbarin mir auf die nerven fällt. und zwar bezahlen im doppelten sinne.

mittlerweile ist es 4.38. die musik läuft noch. sie läuft zwar etwas leiser, trotzdem wummert, vibriert und dröhnt es. um 8 uhr klingelt mein wecker... an schlaf ist im moment nicht zu denken.

mein mitgefühl und verständnis gilt allen leidgeplagten...

Ich möchte auch gerne wider nachts ungestört schlafen.

Wohne seit 12 Jahren in einem kleinen Häuschen direkt am Nachbarhaus gebaut.

Der junge Mann hört diese berühmte Basslastige Musik - gerne die ganze Nacht in unterschiedlicher Lautstärke vom einfachen Bassgebrumme bis 'richtig zur Sache'. Habe mich um 1:00 Uhr nachts beschwert - und danach war erstmal Ruhe ( er hat die Tür aufgemacht und gesagt 'Ok' aufgrund meiner Beschwerde - vielleicht weil ich ganz gelassen war und gut einen Kopf grösser...)

Dennoch fängt es jetzt wieder an..

wir haben das problem seit 20 monaten-dazu werden noch alle tueren ohne griffe betaetigt-peng-peng-peng.ordungshueter weichen gerne dem problem aus-polizei:es gibt schwerere faelle;nachbarn weichen aus und wollen "nichts" gehoert haben-freunde kommen nicht mehr zu besuch.wieder viel geld in einen umzug stecken und dann mal wieder vom regen in die traufe kommen.ich weiche auch-stelle klassische musik auf und warte auf nachbarn die sich ueber meine musik beschweren.die schicke ich dann gleich nach oben wo ueber mir die techno baesse toben und die pommes in der friteuse garen.vermieter intrigiert-besser fuer ihn-ohne gute nachbarschaft hat er leichtes spiel.armes d.wohin sind wir gekommen!!

Es ist krass dass es so viele Leute gibt, denen es genauso geht.
Die Nachbarin von unter uns treibt uns mit ihrem Getrampel, Knallen und Gerumpel zur Weißglut. Wir wissen gar nicht genau wie es zustande kommt, aber sie scheint alle Schränke, Fenster, Türen etc. rücksichtslos zu knallen. Wir sind seit ca. einem Jahr über Anwälte zugange um den Einhalt zu gebieten.
Aber es ist genau das gleiche: die Nachbarn haben nichts gehört, außer denen von untendrunter. Und die wollen sich nicht mit der Hausverwaltung anlegen und ziehen lieber aus. Jetzt fehlen uns natürlich die Zeugen. Gegenüber ihren Anwälten und der Hausverwaltung stellt sie sich als Unschuldslamm dar, und jeder glaubt ihr das auch noch. Es ist unfassbar.
Ihr Anwalt hat dann geantwortet, es könne nicht sein dass wir obendrüber ihr Getrampel hören, das sie natürlich gar nicht verursacht. Aber es ist so, denn bevor sie hier eingezogen ist hat man nie etwas gehört.
Dann lügt sie noch dass sie mehrmals mit uns das Gespräch gesucht hätte, wir wären aber nicht dazu bereit gewesen. Komisch, denn sie grüßt uns nicht mal im Hausflur.
Aber sie kommt mit ihren Lügen durch, und das ist echt demotivierend.

Auch ich muss schon seit etwa zwei Jahren unter Lärm leiden. Zuerst in meiner ersten Wohnung, unter der sich ein Supermarkt befand (was mir bei Vertragsschluss unbekannt war), dessen Rolltor täglich wiederholt alle Paar Minuten auf und wieder zu ging. Nachdem ich den Stillstand des Rolltors erreicht hatte (mit einigen rebellischen Aussetzern) zog eine Kneipe in das nächste gegenüber liegende Haus ein, dessen Biergarten nahezu gegenüber meiner Wohnung lag. Ich gehörte nicht zu den Leuten, die jeden Abend weggingen, um "Spaß zu haben" und somit erst gegen 3 Uhr wieder nach Hause kam (was man von meinem damaligen ehemaligen Nachbarn aber schon behaupten konnte). Abgesehen vom Rolltor und von der Kneipe war das Haus extrem hellhörig - zumindest was die Wände anging. Man hörte jeden Schritt aus dem Flur beim Vorbeigehen der "Mitbewohner", die Dusche des Nachbarn, nachts die Kühlabteilung im Supermarkt und das Schließen, später (auf Grund eines Defekts) das Knallen der Hauseingangstüre. Ich gewöhnte mich an fast alles. Nur die im Biergarten der gegenüber liegenden Kneipe stattfindenden Veranstaltungen, die bis 1 Uhr dauerten und mir nicht nur die Luft zum Atmen raubten (da ich die Fenster geschlossen halten musste), sondern auch auf Grund der Lautstärke den Schlaf, brachten mich dazu, einen Schlussstrich zu ziehen bzw. auszuziehen (da Sondergenehmigung vorlag).

In meiner neuen Wohnung überglücklich angekommen, da sie so schön ruhig war (abgesehen von dem Kindergarten vor meinem Fenster - aber da gehe ich mit, da Kinder nachts bei ihren Eltern sind) gab es eine Art Etagenbett/räumlich gestaltetes Hochbett. Meine Vormieterin wohnte ganze zwei Jahre in dieser Wohnung und war von der Ruhe in dieser angetan. Aber da war ja auch ich noch nicht da!
Denn etwa zwei Monate nach meinem Einzug wurde die Wohnung über mir fertig ausgebaut, was dazu führte, dass ich Geräusche von oben wahrnahm - Trittschallgeräusche! Bis dahin wusste ich gar nicht, wie sich so etwas anhört und war entsetzt! Nach den Zusagen meines Vermieters, ich würde nichts mehr hören, wenn er eine Trittschalldämmung unter das Laminat verlegen würde, und der anschließenden Durchführung dessen, hörte ich genau so viel! Und dann sagte er: Das ist ein Altbau - das ist normal. Blöd nur, dass dann meine verkürzte Kündigungsfrist ausgelaufen war und der Wohnungsmarkt an neuen Mietinteressenten übersättigt war - sprich: Wohnungen in meiner Preisklasse nicht mehr verfügbar waren :) Zugleich erfuhr ich auch, dass das Gebäude von 1900 ist und unsaniert ist. Rein rechtlich konnte ich da gar nichts machen - nicht einmal auf gut Glück die Miete mindern - denn ich hatte kein Schallpegelmessgerät und zweifelte zudem an meinen Ohren (da es die zweite Wohnung war, in der wieder sehr lärmempfindlich zu sein schien). Mittlerweile wohne ich über ein Jahr in dieser Wohnung und wie man sieht, ich lebe noch. Allerdings bin ich wieder (wie vor einem Jahr) auf der Suche nach einer anderen Wohnung.

Es ist kein Aufgeben, wenn man bestimmte Umstände (wie in meinem Fall den Zustand des Gebäudes) nicht beeinflussen bzw. verändern kann. Wenn man länger in einer solchen Wohnung lebt, riskiert man seine Gesundheit!

Bestes Beispiel: Ich. Ich bin Tinnitus in Behandlung - erlebte bereits drei Hörstürze und neige zu leichter Schwerhörigkeit (was meine Überempfindlichkeit an sich schon steigert).

Also Leute, lasst euch nichts gefallen und fragt euch, was es euch bringt, wenn ich euch auf eine bestimmte Weise verhaltet. (Rache im Übrigen bringt gar nichts - nur noch mehr Stress)

Sorry für den übermäßigen Text.

Hallo ihr Lieben, ich habe mir eure Kommentare alle sehr genau durchgelesen. Und immer wieder bin ich aufs neue entsetzt, wieviele Menschen in unserem Land unter ihren Nachbarn regelrecht "leiden". Vieles, eigentlich fast alles kann ich sehr gut nachvollziehen. Haben hier alles durch, von wummernder Musik bis hin zu lauten Fernsehgeräten etc. Aber ja, man ist ja lärmempfindlich und pingelig, wenn man das nicht toleriert. So im allgemeinen der Tenor. Bei meinen lärmenden Nachbarn, die mittlerweile fast alle nicht mehr hier wohnen, bin ich zum Glück nicht nur auf taube Ohren gestoßen. Die laute Musik wurde leiser, es wurde sich sogar entschuldigt. Nachdem ich zweimal bei meiner Nachbarin zur linken Seite bzgl. ihres lauten Fernsehers war, ist auch dies mittlerweile erledigt (hoffentlich). Eine alte Dame vor Jahren war allerdings total uneinsichtig, deren TV-Gerät schepperte nur so zum Balkon raus und war somit auch bei uns in der Wohnung irre laut. Es ist auch wunderschön, den Spülkasten aus der Nebenwohnung in unserem Wohnzimmer zu hören, wenn dieser Wasser zieht. Das Bad der Nachbarin liegt hinter der Wand in unserem Wohnzimmer. Ebenso wie auch unseres. Nur ... unseren Wasserkasten hört man im Wohnzimmer überhaupt. Wahrscheinlich zieht der Nachbarkasten viel Luft. Keine Ahnung. Besagte Nachbarin scheint auch einen neuen Fernseher zu haben. Den kann man seither gut hören, vorher war Ruhe. Gestern war ich auf dem Balkon und konnte den gut hören. Ich will jetzt nicht sagen, dass das Gerät übermäßig laut ist, aber bei uns kommen die Bässe ordentlich gut an und wenn man selber TV schaut, ist so ein Unterton echt ätzend. Gestern habe ich dagegen gepowert. War mir egal. Das hat sie 100pro gehört. Ab und zu hört sie auch laute Musik. Aber das ist sehr selten. Sie geht nicht arbeiten, ist wohl Frührentnern. Nachts ist es jedoch Gott sei Dank ruhig hier, also mit den normalen Geräuschen anderer Mitbewohner in ihren Wohnungen, Treppenhaus etc. Auch der Fahrstuhlschacht ist eine wahre Pracht. Der ist ziemlich laut. Aber merkwürdigerweise stört mich das nicht wirklich. Aber laut ist es schon. Na ja, man soll ja immer mit seinen Nachbarn das Gespräch suchen und so weiter und so fort, aber irgendwann möchte man einfach nicht mehr. Und ich kann dieses "du bist ja lärmempfindlich" und "also das würde mich nicht stören" anderer einfach nicht verstehen. Und umziehen? Wenn man liest, wieviel vom Regen in die Traufe gekommen sind. Ich würde mir nur noch Wohnungen nehmen, die ich vorher richtig begutachtet habe. Wie ist die Lage des Wohnzimmers. Wo grenzen welche Zimmer des Nachbarn an. Ich würde vorher mit den neuen Nachbarn sprechen; obwohl die natürlich viel erzählen können. Und niiiiiiiiiieee mehr eine Mittelwohnung, dann hat man nicht nur von oben das Getrampel sondern auch noch hübsch viel Sound von links und rechts. Wünsch euch allen einen hoffentlich entspannten Sonntag.

Hallo an alle, eben bin ich auf diese Seite gestoßen, habe alles gelesen und sehe ich bin nicht allein.

Mir stellt sich die Frage wieso man kein Recht auf Ruhe haben darf. Alle dürfen Krach machen und es wird respektiert. Wieso wird dann nicht in derselben Weise akzeptiert, dass es Leute gibt die einfach mal ihre Ruhe wollen.

Ich wohnte erst in einer hellhörigen Wohnung. Türen werfende Nachbarn – fern der 60. Und über mir eine Oma die am Tag schlief und in der Nacht auf Wanderschaft ging, mit Gehhilfe ohne Gumminoppen. Mein Freund und ich waren total genervt.
Mein Freund wollte schon immer ein eigenes Haus haben und kaufte eins- sehr günstig. Wir haben fast 4 Jahre daran renoviert. Neben der Arbeit und haben fast alles selber gemacht.

Heute wünsche ich mir, hoffentlich regnet es zum Feierabend oder am Wochenende!

Denn dann ist unser "geliebter" Nachbar nicht in seinem Garten zu sehen. Ich weiß das er in der Woche sein Radio anmachen darf, aber warum müssen seine Bässe bis in unser Wohnzimmer schallen? Wieso verlegt er zum Sonntag Gehwegplatten mit einem Gummihammer? Oder er reinigt zum Sonntag Gartenfässer mit seinen Kärcher? Oder die Saufkumpane (3 Leute) kommen zu ihm. Dann muss sein Sohn (6Jahre) auch noch das Bier holen. Ihn sieht man sogar schon Vormittag mit der Flasche in der Hand. Wenn man ihn wegen dem Krach anspricht reagiert er sehr, sehr aggressiv und macht extra weiter.

Also, ich bin auch schon sehr genervt. Bis hin zu Körperlichen Auswirkungen. Bei mir spielen die Muskeln verrückt, alles krampft sich zusammen und zuckt von selbst. Ich glaube das legt sich sogar aufs Herz. Ich habe letztens eine Beruhigungspille nehmen müssen. (Die habe ich eigentlich nur wegen der Flugangst.) Ich möchte doch auch mal in unseren Garten gehen und nur die Vögel, Hähne, Schafe usw. hören.

Ohrstöpsel habe ich auch schon genommen. Nachts sind die prima. Aber gegen Bässe helfen die nicht, da diese Bässe auch so übertragen werden dass ich die trotz dem im Wohnzimmer merke. Wie jetzt auch schon wieder. Der Typ hat schon wieder mehrere Flaschen gelehrt und beschallt unser Wohnzimmer. Gleich ist es 20 Uhr und er beschallt den Garten. Ich hasse den Typen.

Ich habe schon überlegt ihm jeden Tag eine Flasche Schnaps zu schenken, damit er sich selber vom Acker macht und den Löffel ab gibt. Er sieht schon ziemlich grau und aufgedunsen aus.

Na ja, weg ziehen geht nun schlecht. Meine Gesundheit kann sich vielleicht im Winter wieder erholen. Und dann hoffe ich immer wieder auf ein Wunder.

Danke fürs lesen, und allen die ihre Ruhe wollen, wünsche ich dass ihr sie findet!

ich höre auch gern laute Musik, aber nur im Keller, und wenn sich die Nachbarn beschweren, mach ich sofort leiser. Allerdings würde ich nochmal versuchen mit den Untermietern einen Lärmplan aufzustellen ( Nach dem Motto: Ab 6 Uhr Abends Zimmerlautstärke). Sonst einfach zu den Nachbarn gehen, fragen ob sie leiser machen, auf das "NEIN!!!!" warten und mit den Worten:" Hoffentlich hat die Polizei gleich mehr Erfolg bei Ihnen als ich."Und auf magische Weise wird alles verstummen...

Also - bei mir sind es vor allem Auto´s die mir in meiner Erdgeschosswohnung (kann mir nix besseres leisten) aufn Keks gehen - und mich psychisch und körperlich fertig machen... - und natürlich kommt die Müllabfuhr JEDEN TAG und soone scheiss 150DB laute STRASSENREINIGUNGSMASCHINE jeden TAG - ich frage mich oft wie viele Leute ich abmurksen müsste um endlich ein bisschen ruhe zu haben ! - Mir ist es egal wenn wer mal laut Musik hört - aber diese DAUERBESCHALLUNG der SCHEISS Autofahrer - das geht gar nicht ! - Ich wünschte AUTOBESITZER wären vom GESETZ aus gezwungen selber im Erdgeschoss und an Autobahnen wohnen zu müssen ! - dann würdense nämlich spätestens nach 2-3 Monaten Ihren Umweltverpestenden Scheiss abschaffen !

Ich fühle mit euch. Von ganzem Herzen. Ich habe das Vergnügen in einer wirklich sehr günstigen Wohnung zu wohnen. Als Student kann ich mir kaum etwas Besseres leisten. Mittlerweile wohne ich da schon seit 2 Jahren. Die ersten zwei Monate war es ok. Dann kam über uns ein neuer Mieter und der Spaß ging los. Er kommt aus dem Orient und arbeitet in der Pflege Schicht. Das hält ihn aber nicht davon ab, abends um 22 Uhr, der Zeitpunkt seiner Rückkehr, entweder laut zu telefonieren oder gleich Gäste mitzubringen. So ging über ein Jahr nahezu täglich. Der Nachbar unter uns ist zum Glück kaum wahrnehmbar, aber wenn dann richtig. Bei uns sind die Decken so schlecht isoliert, dass lautes Sprechen sehr intensiv hört. Partys unserer Gäste sind daher ein besonderes Vergnügen. Der über uns hatte mal 4 (!) Wochen am Stück Besuch von verschiedensten Freunden und Familienmitgliedern. Auf dem Boden hat er nur PVC ohne irgendwas dazwischen. Man hört sogar sein Handy vibrieren, wenn es auf dem Tisch liegt. Jetzt habt ihr auch eine ungefähre VOrstellung davon, was man noch so alles hört, wenn es auf den Boden fällt, Tisch/Stühle/Möbel regelmäßig auch nach 22 Uhr gerückt werden, es poltert und immer wieder laute Stimmen zu vernehmen sind.
Unser Schlafzimmer grenzt an das Treppenhaus. Dummerweise ist das Bett so schlecht, dass es gerade dumpfe Geräusche durch die Matratze hervorragend überträgt. Auch die Nachbarn neben uns kriegen wir sehr deutlich mit, die knallen gerne mit den Türen. Aus diesem Grund ist das Wohnzimmer unser Schlafzimmer geworden. Im letzteren sind nur noch Klamotten. Ich merke, wie ich jeden Tag auf der Heimfahrt keine Lust habe nach Hause zu fahren. Es fühlt sich gar nicht wie ein Heim an. Aus diesem Grund spüre ich, ähnlich wie der Eingangsposter, eine psychische Belastung, die sich in aggresiven Gedanken, Ungeduld und schlechtem Schlaf bemerkbar macht. Ich schreibe gerade meine Magisterarbeit und bin kurz vor Abgabe. Der Stress kommt also auch noch dazu. Das Heim hat seine Funktion als Erholungsort komplett verloren. Ich bin ungern zu Hause, selbst wenn es still ist, weil ich die Befürchtung habe, dass es gleich wieder losgehen könnte. Das letzte Gespräch hat vorrübergehend geholfen, noch eins möchte ich aber nicht mehr führen. Ich will hier raus. Es muss doch in Deutschland vernünftige Wohnungen mit rücksichtsvollen Nachbarn geben...
An die Vorposter: Ein Umzug kostet nicht die Welt! Zur Not auf Second Hand Möbel zurückgreifen. Holt euch eure Lebensqualität zurück! Das ist das erste, was ich nach dem Abschluss mache. Ich kann mir gar nicht vorstellen unter solchen Umständen arbeiten zu gehen. Was sagt denn der Chef dazu, wenn man völlig fertig zum Arbeitsplatz ankommt?

hallo an alle !!!

auch ich gehöre zu den leidgeprüften nachbarn und weiss nicht mehr ein noch aus..
wir wohnen in einem älteren reihenhaus und vor 10 jahren sind in das haus neben uns neue eigentümer eingezogen..
seit dieser zeit renovieren diese leute ohne unterlass..auf meiner seite des hauses hört es sich an,als ob bei mir renoviert wird..
als wir den nachbarn höflich gefragt haben,wie lange dieser krach denn noch dauern soll,wurde uns eine unflätige,freche antwort gegeben,auch wurde ich schon auf übelste beschimpft,als ich mich mal beschwerte,das er sonntagsmorgens um halb 8 mit dem hammer gegen die wände donnerte..
wir haben uns einen anwalt genommen und jahrelange lärmprotokolle geführt..eine unterlassungsklage liegt beim gericht,da der schiedstermin negativ ausging..
danach war mal ein halbes jahr ruhe und seit anfang dieses jahres fängt alles wieder von vorne an..jeden tag baulärm.die reissen gebäude ab,um sie anschl.1:1 wieder aufzubaun..die neu renovierten wohnungen werden wieder von vorne renoviert..(es ist ja auch erst paar jahre her,das man alles neu gemacht hat)
im sommer im garten sitzen geht nicht mehr..die übertreffen sich im schreien,das man sein eigenes wort nicht mehr versteht..fenster aufmachen..fehlanzeige..wenn die von morgens bis abend im hof sind,bekommt man gezwungenermassen deren ganze familiengeschichte mit...brüllen,schreien,lärmen..die ganze familie..wie die flodders..nur schlimmer..
ich bekomme schon magenschmerzen,wenn ich von der arbeit komme und mein haus sehe...ist es heute ruhig ?? kann ich mich mal entspannen,oder dröhnt wieder der presslufthammer durchs haus..
ich hatte einen nervenzusammenbruch u.war in der klinik.die nerven liegen blank und es ist kein ende abzusehn..bin nur noch am weinen und kann mich nicht mehr freuen..
wenn ich könnte,würde ich weit weglaufen..doch es ist mein haus,ich kann doch nicht alles aufgeben:-((

lg luna

Hab dasselbe Problem.Wohnt aber über mir. Zuerst jahrelange laute Musik über eine gute Anlage, mit Bass. Jetzt ist es ewiges getrampel, die Waschmaschine um Mitternacht, blechernde laute Musik, sodass ich in jedem Zimmer den Text verstehe.Sonntag morgen um 6 mit Abatzstiefeln durch die Wohnung latschen. Und jetzt haben wir Streit, weil sie keine Einsicht hat und genervt ist von meinem gemecker. Hab jeden Tag Kopfschmerzen, bin übelst gereitzt, Magenschmerzen usw. Weiss auch nicht was ich tun soll.Jetzt macht sie mit Absicht noch lauter.

ja, diese Störenfriede sind echt schlimm. Ich bin auch so genervt von meinen asozialen Nachbarn, dass ich mir bald keinen Rat mehr weis. mein anwalt scheint eine schlaftablette zu sein, der keine Ahnung hat.Polizei und Ordnungsamt schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter zu. Das einzige was mir möglich erscheint ist eine neue Wohnung suchen.

seit 20 jahren schneidet mich mein nachbar.der enge pfad zwingt mich, stets an ihm vorbei zu gehen. sein 5 jähriger enkel montierte 2x an meinem haus herum.ich sagte zu ihm als opa, er solle die schäden wieder in Ordnung bringen.Er:"was geht mich das an? "Bei den übrigen Rundumnachbarn hätte er das in 5-10 Minuten repariert und zu keinem von Denen geantwortet: ,"Was geht mich das an?
"Und er possiert mit all denen , meinen anderen Nachbarn.

Krieg machen ? Nein. Aber es nervt doch gfanz schön.
Meint ihr, er freut sich darüber, mich zu nerven,oder merkt er seine Dummheit überhaupt nicht.Seine gesamte familie schneidet mich, warum ?
Sie sind zu dumm, gehen alle one Gruß an mir vorbei.Soll ich das auch so machen, oder sie(scheiß-)grüßen, also alles einfach alles so lassen ?

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Zusammenfassung

Lärmbelästigung durch Nachbarn: Was kann man dagegen tun? Ein Leser berichtet vom Lärm eines Nachbarn.