Wenn ein neues Medikament auf den Markt kommt, wurde es zunächst getestet. Die Tests sollen Aufschluss auf die Nebenwirkungen, die Wirksamkeit und die Verträglichkeit geben. Der Gesetzgeber schreibt deshalb umfangreiche Studien über das neue Medikament vor, bevor es eine Zulassung erhält.
Das geschieht durch Forschung mit Tieren. Allerdings sind diese Ergebnisse nur beschränkt auf den Menschen übertragbar. Damit die letzte Gewissheit erlangt werden kann, werden freiwillige Probanden als Medikamententester eingesetzt. Denn nur durch klinische Studien können die Erkenntnisse darüber erlangt werden. Der Arbeitsaufwand ist gering, wenn auch die persönliche Freiheit während der Testphase eingeschränkt werden kann. Aber die Entlohnung dafür ist teilweise sehr hoch.
Proband werden kann zunächst erst einmal jeder. Wer eine spezielle Krankheit hat, kann besonders wertvoll für die Pharmaindustrie sein, wenn gerade über diese Krankheit Tests durchgeführt werden. So kann es möglich sein, dass Kriterien, bei denen der Tester normalerweise ausgeschlossen wäre, äußerst nützlich sein können.
Wer nun tatsächlich den Entschluss gefasst hat, Medikamententester zu werden, wird sich auf die Suche nach den geeigneten Pharmakonzernen machen. Auf der Suche nach Pharmaunternehmen hilft Google weiter. Nachstehend können aber schon ein paar wichtige Unternehmen genannt werden:
- GlaxoSmithKline
- Johnson & Johnson
- Bayer
- Schering
und andere mehr.
Oftmals werden die medizinischen Studien auch an Universitätskliniken vergeben. Praktisch in jeder deutschen Großstadt ist eine solche zu finden. Da auch hier die Erfolgsaussichten gut sind, lohnt sich eine Bewerbung.
Die Bezahlung hängt von der Art und des Umfangs der Studie ab. Es kann sich dabei nur um das Ausfüllen eines Fragebogens handeln, der dementsprechend weniger Geld einbringt als eine Studie, die sich über mehrere Wochen hinzieht.
Risiken bestehen natürlich. Hierbei kann es sich um Nebenwirkungen oder Unverträglichkeiten handeln. In den meisten Fällen verschwinden diese aber nach Beendigung der Testphase. Je nach Risikograd der Nebenwirkungen, fällt auch die Entlohnung höher aus. Sollte es trotz aller Vorsicht dennoch zu Komplikationen kommen, übernimmt eine Versicherung die Kosten der Behandlung.
P.s.: Wer immer noch nicht genug mit Geld verdienen hat, kann sich ja mal auf die Suche nach einer Samenbank machen. Die suchen auch immer wieder freiwillige Spender.
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