Gerade habe ich mal wieder eine Mail aus der Rubrik Abzocke aus meinem Spam-Ordner gefischt. Erneut möchte man mich in eine Abofalle locken. Dieses Mal geht es um das Thema Medikamente testen. Dass man damit durchaus Geld verdienen kann, ist sicherlich nichts Neues. Das Team von Meckerziege berichtete bereits über Menschen, die als Proband für einen kleinen Nebenverdienst ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Naja ... jedem das seine, leben und leben lassen, etc.
Doch jetzt hat auch die Abofallen-Industrie sich das Ziel gesetzt, Medikamententester anzuheuern.
Es ist wahr, auch Sie können als Medikamenten-Tester bis zu 3.000 Euro pro
Monat nebenbei verdienen.
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Schon bald kann es für Sie losgehen, denn es besteht seitens diverser
Pharma-Unternehmen ein hoher Bedarf an neuen Testern. Scheuen Sie sich nicht
- Sie brauchen keinerlei Vorwissen oder Ängste zu haben. Sie werden
professionell von renommierten Ärzten betreut.
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Sie werden zu nichts gezwungen und immer über alles fachgerecht von
renommierten Ärzten aufgeklärt. Die Verdienstmöglichkeiten sind extrem hoch,
es besteht freie Zeiteinteilung. Dieser Nebenverdienst bietet sich somit
besonders auch für Berufstätige an.
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Ihre Bewerbung natürlich diskret.
Viele Grüße.
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Geht man auf die Seite (oder auch auf die identische Seite www.tester-infos.com), findet man direkt auf der Startseite die nötigen Felder, um persönliche Daten wie Namen, Adresse, usw. einzutippen und somit in die Datenbank aufgenommen zu werden. Ein paar Meinungen von überzeugten Testern (zumindest als fragwürdig zu bezeichen, ob diese echt sind), die vom tollen Nebenjob, Leben im Luxus und dem vielen Geld ohne Nebenwirkungen reden, runden das verlockende Angebot ab.
Der Hammer kommt wie selbstverständlich im Kleingedruckten am untersten Ende der Seite. Die "Mitgliedschaft" in der Datenbank kostet schlappe 92 Euro im Jahr! Ein Schelm, wer daran denkt, dass es Absicht sein könnte, diesen Vermerk möglichst gut zu verstecken, damit viele Leute darauf hereinfallen. Wer in der Hoffnung auf das schnelle Geld das Abonnement übersieht und sich im Anschluss weigert zu zahlen, kann sich vermutlich schon mal auf das Einschreiben der Inkasso-Firma freuen.
Tausend mal hat man diese Masche nun schon gesehen, aber anscheinend gibt es noch genügend Leute, die darauf hereinfallen, sonst würden diese Seiten sicherlich nicht immer noch existieren.
Unsere Empfehlung: Pfoten weg also von dem Angebot von medikamententester.net! Wenn man schon seine Gesundheit als Proband für Medikamente in Gefahr bringt, dann sollte man wenigstens exklusiv daran verdienen und niemand anderes!
Mehr Informationen zum Honorar bei Probanden klinischen Studien findet ihr hier.
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Kommentare (2)
sehr gut würde gerne tester werden
Von sascha | 5.09.07 17:01
Hast du dir den Artikel überhaupt durchgelesen?
Von Ziegenpeter | 5.09.07 17:03