Man stelle sich vor, man nutze sein Handy ausschließlich zum Telefonieren und SMS schreiben, gebe es nie aus der Hand und kann auch sonst sicher sein, dass niemand Unbefugtes Schindluder treibt. Auf einmal flattert eine horrende Telefonrechnung ins Haus, die man sich nicht erklären kann. Trotz Deaktivierung aller Datendienste bleibt dies nicht die letzte hohe Handy Rechnung. Gibts nicht? Gibts doch!
Sehr detailliert schilderte uns einer unserer Leser seine Leidensgeschichte mit dem Mobilfunkanbieter Base. Nicht die erste Beschwerde über den zur niederländischen KPN gehörenden Provider von Mobilfunk Dienstleistungen, der in Deutschland als Marke für Handy Flatrate Angebote von E-Plus bekannt ist.
Hier die ganze Story:
Selbige waren es auch die mich im Jahre 2006 dazu bewogen haben meinen Handyvertrag mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Schließlich habe ich mich dann von einem Angebot einer Tochtergesellschaft eines "namhaften" Handyproviders überzeugen lassen und einen zwei Jahres Vertrag unterschrieben.
Dies funktionierte auch einige Zeit prächtig, bis mir eines Tages im November 2006 eine Rechnung besagten Unternehmens ins Haus flatterte in welcher rund 150,- EUR für Daten- und Faxdienste eingefordert worden. Zuerst dachte ich dies wäre ein Scherz, ließ mich aber nach einigem hin und her doch davon überzeugen, dass es sich vielleicht um meinen Fehler gehandelt haben könnte und evtl. Datendienste in der Jackentasche aktiviert wurden während die Tastensperre inaktiv war.
Sicherheitshalber ließ ich über den zuständigen Kundenservice die betreffenden Dienste deaktivieren, was mir auch schriftlich bestätigt wurde!!!
Im Februar des vergangenen Jahres flatterte mir dann erneut eine Rechnung in ähnlicher höhe auf den Schreibtisch, die ich dann nicht mehr zahlte. Es folgten sechs Monate ständigen Briefverkehrs.
Base beharrt dabei auf der Meinung, dass die theoretische Deaktivierung nicht automatisch dazu führen, dass durch das Handy eine Einwahl in das jeweilige Netz und eine Nutzung der Dienste möglich ist. Egal mit wem ich spreche, dies versteht offensichtlich niemand. Ich wurde darauf verwiesen ein CSD-Profil in meinem Handy zu löschen. Nach Rücksprache mit der Hersteller meines Smartphones liegt dieses Profil jedoch auf der SIM-Karte und ist durch mich nicht löschbar.
Nur mit anwaltlicher Unterstützung gelang es schließlich im August 2007 den Provider dazu zu bewegen die Karte und den "aktiven Teil des Vertrages" - was immer das auch sein soll - wieder zu aktivieren.
Kaum zwei Monate später also im August 2007 war es dann erneut soweit, dass Daten- und Faxdienste auf der Rechnung ausgewiesen wurden. Was soll ich sagen das prozedere zieht seither erneut die gleichen Bahnen wie bereits im letzten Jahr.
Zwischenzeitlich meint mein Provider sich eines Inkassounternehmens bedienen zu müssen.
Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen mit derlei Methoden von Base gesammelt und kann wertvolle Tipps geben, wie man sich dagegen wehren kann? Dann nutzt doch bitte die Kommentar-Funktion und tragt dazu bei, dass solche Methoden nicht Schule machen.
Ansonsten empfehlen wir den Gang zur Verbraucherzentrale, um einen kompetenten Ansprechpartner zu haben, der einem Tipps gegen die fiesen Methoden mancher Unternehmen geben kann.
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