Im Heimatland des Fast Foods wurde nun eine Studie zur Wahrnehmung von Essen bei von Kindern veröffentlicht. Kalifornischen Kindern wurden identische Nahrungsmittel vorgesetzt, bei denen ein Teil in weißen Tüten verpackt waren und ein Teil das goldene M von McDonald's zierte. Das erschreckende Ergebnis: 77 Prozent der Kinder sagten aus, dass ihnen die Pommes mit dem McDonalds's Schriftzug besser schmecken würde. Andere Nahrungsmittel erzielten ähnliche Werte.
Was für die Marketing-Abteilung des größten Fast Food Produzenten der Welt ein riesiger Erfolg ist, wirft andererseits ein erschreckendes Bild auf den Einfluss von Werbung auf das Essverhalten von Kindern. Wurden bislang die Eltern die alleinigen Sündenböcke einer verkorksten Erziehung in Sachen Ernährung, so muss man nun zumindest eine Teilschuld auf die Werbetreibenden übertragen.
Der Leiter der Studie forderte gar, als Konsequenz fette Burger und weitere Kalorien-intensive Produkte von der Speisekarte zu streichen. In einem Land, wo über die Hälfte der Bevölkerung stark übergewichtig bis fettleibig ist, kann solch eine Forderung nur unterstützt werden.
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Kommentare (1)
Die Gehirnwäsche von McDonalds ist ja Hauptsächlich auf Kinder abgezielt..
Siehe Restaurants und Menüs mit Spiel
Von reja | 21.04.08 19:33