Vom Burnout Syndrom hat jeder schon mal gehört. Dass Stress krank macht ist mittlerweile eine weithin akzeptierte Tatsache. Doch auch Langeweile, Unterforderung und Desinteresse führen dazu, dass Arbeitnehmer systematisch die Motivation an ihrem Job verlieren. Dann spricht man auch vom Boreout Syndrom. Demotivierte Mitarbeiter kosten die deutsche Wirtschaft Milliarden an Euro! Ein Fachbuch zum Thema Boreout verspricht nun Abhilfe.
Langweilige Tätigkeiten, 100% Routine im Job, unterfordernde Aufgaben, null Herausforderung, mangelnde Förderung ... dies ist für viele Menschen beruflicher Alltag. Wer glaubt, bei der Arbeit nichts tun zu müssen, wäre eine tolle Sache, der irrt sich gewaltig. Anfangs ist das zwar schön, aber irgendwann zieht Langeweile ein, man wird unmotiviert und hat einfach keinen Bock mehr auf Arbeiten. Bevor man sich versieht, steckt man in der Demovations-Falle und hat die innere Kündigung schon längst vollzogen.
Dann spricht man vom Boreout-Syndrom, dass genauso wie das Burnout-Syndrom ein Phänomen der modernen Dienstleistungsgesellschaft ist. Ein paar schlaue Menschen haben sich damit beschäftigt und festgestellt, dass Boreout unter Selbständigen nur selten auftritt. Initiave übernehmen und Verantwortung übernehmen seien die Schlüssel, um dem Boreout-Syndrom zu entfliehen. Sieht man einen Sinn im Job, steigt auch die Zufriedenheit.
Niedergeschrieben und veröffentlicht wurde dies übrigens im Buch "Diagnose Boreout. Warum Unterforderung im Job krank macht" von Philippe Rothlin und Peter R. Werder. Leicht zu lesen, nicht zu trocken, sicherlich eine Investition in die Zukunft, selbst wenn man akut nicht betroffen ist. Hier gibts weitere Informationen und Hilfe gegen Depressionen.

