Kennt ihr den schon?
Sitzen drei in einem Büro und einer davon arbeitet. Was ist das?
Zwei Beamte und ein Ventilator!
Ok, der Witz war jetzt nicht sonderlich gut, aber er spiegelt eigentlich das passende Bild unserer liebsten Berufsgruppe wieder. Über keine Bevölkerungsschicht wird in Deutschland so oft und so laut geschimpft wie über die Beamten. Langsam, ineffizient, faul und überbezahlt sind nur einige der Attribute, mit denen man sie immer wieder versieht.
Schön, dass heutzutage im Internet immer wieder einige kuriose Geschichten verbreitet werden, bei denen man als braver Steuerzahler nur den Kopf schütteln kann.
Zum einen wäre da eine Geschichte über einen Irrtum der Justiz, die einem unbescholtenem Bürger Alimente-Zahlungen unterjubeln wollten. Schlappe 1,5 Jahre hat es dann gedauert, bis die Damen und Herren vom Amt ihren Fehler kapiert haben.
Des weiteren gibts dann noch eine die Email-Konversation zweier Beamtinnen während der Arbeitszeit, die dann dummerweise an den falschen Verteiler ging und von dort aus an eine ganze Menge anderer Leute quer durch die Republik verschickt wurde.
Angesichts solcher Beispiele wundert es dann nicht, dass unser Staat jedes Jahr Milliarden neuer Schulden macht, weil für den Beamtenapparat mit viel Schwung Geld aus dem Fenster geschmissen wird. Da kann man nur hoffen, dass irgendwann der Amtsschimmel geschlachtet wird und somit die unnötigen Ausgaben ein Ende haben.
Wer noch weitere Kuriositäten beitragen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, einen Kommentar abzulassen.
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- Probleme bei Sprachtest Goethe Institut in Kiev - Ist der Sprachtest zu schwer?
- Bund der Steuerzahler Schwarzbuch - Verschwendung von Steuergeldern


Kommentare (4)
Ich frage mich, warum alle etwas gegen Beamte haben........die tun doch garnichts ;-)
Von Mathy | 12.05.07 12:21
Wir spielen ab und zu ein lustiges Spiel. Wir setzen uns alle in einen Raum, machen auf unheimlich "wichtig" und wer sich zuerst bewegt hat verloren. Das Spiel nennt sich Beamtenmikado ;-) Dieses Spiel hat keiner erfunden, das wurde vom Leben geschrieben und zwar in unseren Behörden.
Aber mal Spaß bei Seite. Abgesehen davon, dass für viele Beamte "ARBEIT" ein Fremdwort ist, "LEISTUNG" nur mit Sport oder dem viel zu großen Dienstwagen in Verbindung gebracht wird und Höflichkeit grundsätzlich verpönt ist, stört mich eines am meisten. Die zwar die Hochnäsigkeit dieser Leistungsbremsen!!! Man wird in den Behörden behandelt wie ein Bittsteller. Ich habe nicht das Gefühl, dass sich diese Leute noch darüber bewusst sind, dass sie unsere Angestellten und nicht unsere Herren sind.
Und was mich am allermeisten nervt ist die Tatsache, dass man für jeden Furz eine Gebühr bezahlen muss und zwar nicht zu knapp. Also erst werden wir über unzählige Steuern geschröpft um diesen riesigen Beamten-Molloch zu finanzieren und wenn wir dann einem dieser Bewegungslegastheniker gegenüberstehen und er etwas für den Bürger tun soll, der ihn bezahlt, wird ganz frech eine deftige Gebühr verlangt.
Von Bär | 9.05.08 10:25
Hier noch mein Lieblings-Beamtenwitz.
Stürmen zwei Polizisten mit gezogener Waffe in das Großraumbüro einer Behörde und rufen - Hände hoch...keine Bewegung :-))) *lol*
Von Bär | 9.05.08 10:32
Und noch etwas aus dem TV
Ich habe mir im TV einen Bericht im TV angeschaut, in welchem ein Polizist mit weinerlicher Stimme erklärt hat, wieso er mir gerade mal 40 Jahren in Frühpension gehen "musste".
An einer Straßenkreuzung hat eine Frau eine ungeladene Waffe gezogen und auf Ihn gezielt. Dann hat sie auch noch abgedrückt. Dieser "Schock" hat den Beamten in die Frühpension "gezwungen", was offensichtlich problemlos möglich war. Der arme Mann! Wer rechnet denn auch mit so etwas. Da zielt jemand mit einer Waffe auf einen Polizisten. Gibt es eigentlich keine Einstellungskriterien bei den Beamten? Kann jeder, auch wenn er psychisch gar nicht dazu in der Verfassung ist, Polizist werden?
In der gleichen Sendung wurde auch noch ein Kranfahrer vorgestellt, der seit 14 Jahren um eine Rente von der Berufsgenossenschaft kämpfen muss. Er ist praktisch aus 30 Meter Höhe abgestürzt und hat mit viel Glück überlebt. Abgesehen von den körperlichen Schäden, kann man bei diesem Mann auch von einem seelischen Schaden sprechen. Anders als bei dem weinerlichen Polizist.
Da ist aber trotzdem nichts mit Frührente oder so! Noch nicht einmal die Erwerbsminderungsrente will man Ihm bezahlen. Ist ja schließlich auch kein Beamter. Wäre er Beamter, hätte es gereicht, dass er gesehen hätte wie ein Kran umfällt. Dann hätte er ohne Probleme seine Rente bekommen.
Alle Menschen sind gleich. Aber einige sind gleicher!
Von Bär | 9.05.08 10:51