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Forderung nach Abschaffung der Wehrpflicht in Deutschland - Wann hat der Zwangsdienst für das Vaterland endlich ein Ende?

Deutschland... ein freies Land? Chancengleichheit? Ein Land des Fortschritts? Fehlanzeige!

So sehr man es auch leugnen mag, ist Deutschland stets ein Land, das sich verbittert an längst überholte Traditionen klammert und das wird es, solange die Wehrpflicht eine solche PFLICHT bleibt auch immer bleiben.

Jährlich werden tausende junge, qualifizierte Männer daran gehindert, sich in der Berufswelt frei nach ihren Vorstellungen zu entfalten, indem man sie dazu zwingt sich zwischen dem Wehr- bzw. dem Zivildienst zu entscheiden und somit mindestens 9 Monate ihres Lebens aufzuopfern. An dieser Stelle unterscheidet das Gesetz bereits deutlich zwischen den Geschlechtern... Nur weil es sich Vaterland schimpft, sollte dies nicht gleichzeitig bedeuten, dass ausschließlich männliche Personen Steine in den Weg ihrer Karriere gelegt bekommen.

Nun mag so mancher Wehrdienstbefürworter sagen, es handle sich doch lediglich um eine Zeitdauer von 9 Monaten, die jeder bereitwillig in den gemeinschaftlichen Nutzen, sei es im Sinne der "Vaterlandsverteidigung" oder im Sinne eines sozialen Engagements, investieren sollte. Doch sollte man nicht lieber Menschen, die aus welchen Gründen auch immer keinen Arbeitsplatz besetzen, die Chance geben etwas für die Gemeinschaft und gleichzeitig für die Arbeitslosenstatistik zu tun? Weshalb Menschen, die weitaus höhere Lebensziele anpeilen, mit welchen sie ein wesentlich höheres Maß an gemeinschaftlichen Nutzen aufbringen können, zusätzlich noch eine stählerne Kugel um die Füße schnallen?

Offensichtlich ist Deutschland wohl doch eher weniger vom Fortschritt, mit dem es sich schmückt, gesegnet. Schließlich kommt man (leider) zu der Erkenntnis, dass Deutschland als Industrienation den vom Terror beherrschten Ländern lediglich um ein Quatum "Demokratie" voraus ist... Dennoch haben "wir" es nach einigen Jahrhunderten dann doch geschafft Kirche und Staat von einander zu trennen, was ein wenig Hoffnung aufwirft, die "Tradition" des Wehrdienstes irgendwann vielleicht doch ablegen zu dürfen...

Wir bedanken uns beim anonymen Einsender dieser Beschwerde.

Kommentare (6)

Ich habe 15 Monate Wehrpflicht abgeleistet, bin also kein Drückeberger.
Ich bin dafür, daß j e d e (r) Deutsche einen Dienst ableisten muß, also entweder BW oder Ersatzdienst und damit mehr oder weniger "unentgeltlich" - den geringen Wehrsold rechne ich nicht - etwas für die Gemeinschaft tut.
Den Drückebergern, die weder BW oder Ersatzdienst ableisten, würde ich den Anspruch auf BaFöG streichen und den späteren Rentenanspruch kürzen. Wer nichts für die Gemeinschaft machen will, soll auch nur einen gekürzten Anspruch auf Leistungen der Gemeinschaft haben!

Ich stimme zu, dass jeder Bundesbürger für sein Land etwas tun sollte. Fragt sich nur, in welcher Form? Mir wäre z.B. eine Wahlpflicht, also dass jeder Bürger verpflichtet wird zur Wahl zu gehen, wesentlich wichtiger, als dass er den Umgang mit Waffen oder mit Inkontinenzartikeln lernt.

@stoeberhai: und was bringt es der gemeinschaft wenn man 15 monate lang rumballert, sich anschreien lässt und mit einem panzer durch die gegend rollt?

Ich finde wehr- und zivildienst sinnlos und überflüssig für die leute um studien- und ausbildungsplätze kämpfden müssen, da sie dadurch wichtige zeite verlieren.
Was hat es für einen sinn haben zwangsdienste in einem freiem demokratischem Staat, in der der wille des Volkes höchste priorität hat,wenn ein junger Mann mit einer bereits geplanten karrierelaufbahn an seiner beruflichen entfaltung gehindert wird.
was bringt es der gemeinschaft wenn man min. 9monate mit rucksäcken durch den wald läuft/kriecht und einsatzübungen, die man nach austritt eh wieder vergisst, durchführt und dabei noch steuergelder kassiert. ich sehe überhaupt nicht ein, dass der staat einem jungem Mann in seinem beruflichem Werdegang behindert wird und somit chancengleichheit zwischen den geschlechtern mit Füßen getreten wird.

Ich finde wehr- und zivildienst sinnlos und überflüssig für die leute um studien- und ausbildungsplätze kämpfden müssen, da sie dadurch wichtige zeite verlieren.
Was hat es für einen sinn haben zwangsdienste in einem freiem demokratischem Staat, in der der wille des Volkes höchste priorität hat,wenn ein junger Mann mit einer bereits geplanten karrierelaufbahn an seiner beruflichen entfaltung gehindert wird.
was bringt es der gemeinschaft wenn man min. 9monate mit rucksäcken durch den wald läuft/kriecht und einsatzübungen, die man nach austritt eh wieder vergisst, durchführt und dabei noch steuergelder kassiert. ich sehe überhaupt nicht ein, dass der staat einem jungem Mann in seinem beruflichem Werdegang behindert wird und somit chancengleichheit zwischen den geschlechtern mit Füßen getreten wird.

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Ein Plädoyer für die Abschaffung der Wehrpflicht, die jährlich tausenden junger Männer beim Einstieg ins Berufleben behindert